Reportage

In der letzten Zeit habe ich mich ein bisschen intensiver damit beschäftigt, wie es mit dem derzeitig ziemlich populären „urban sketching“ eigentlich angefangen hat. Visueller Journalismus durch Zeichnen, das war das Motto der ersten Gruppe um den spanisch-amerikanischen Zeichner Gabriel Campanario.

So eine gezeichnete Reportage ist nicht einfach: Menschen bewegen sich, die Szene wechselt, das Wetter auch, ein Logenplatz zum Sitzen ist eher die Ausnahme und nachträgliches Überarbeiten ist nicht jedermanns Sache. Heute habe ich es mal mit einem Ereignis versucht, das in in gewisser Weise ebenso spontan, authentisch und unperfekt war – und ebenso meint unter einer englischen Überschrift daherkommen zu müssen: der Symphonic Mob auf dem Schweriner Marktplatz, einem Mitmach- und Mitsingkonzert.

Ich habe das Bild komplett vor Ort gezeichnet, einschließlich Farbe, Schrift und ungeplantem lila Farbklecks. Überragt werden die Musiker von Peter Lenks garstig-schönem Löwendenkmal. 

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Beim Symphonic Mob auf dem Schweriner Markt; Graphit und Wasserfarbe in einem Hahnemühle Aquarellbuch.

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