Schweriner Seebarsch

Schwerin liegt am fischreichen Schweriner See, und wenn ich es einrichten kann, fahre ich immer mal beim Fischer vorbei und hole mir ein paar Fische. Dieses Wochenende waren es Barsche, die ich gebraten und sauer eingelegt habe. Das schmeckt nicht nur gut, sondern lässt auch die Gräten etwas weniger piekig werden.

Eigentlich wollte ich ja, wie bei einer theydrawandcook.com, das ganze Rezept zeichnen, doch dann wäre die Zeit fürs Fischebraten knapp geworden. Die restlichen Zutaten muss man sich also denken:

Fünf mittelgroße Barsche – geschuppt, ausgenommen und die Stachelflossen gestutzt – salzen, in Mehl wälzen und in reichlich Öl braten. (Meine Barsche habe ich mir mit meinem Kater geteilt, deshalb waren die Köpfe noch dran.) Einen Sud aus 1/4 l 10% Essig, 1 l Wasser, 1 Teelöffel Salz, 2 Esslöffel (oder weniger) Zucker und 10 Pfefferkörnern aufkochen. Abkühlen lassen. Die gebratenen Fische mit reichlich in Scheiben geschnittener Zwiebel, Estragon und Dill in einer Schüssel schichten und mit dem Sud übergießen. Schmeckt schon nach einigen Stunden, ist nach drei Tagen richtig durchgezogen. (Estragon ist nicht jedermanns Sache, ich habe ihn reichlich im Garten, man kann auch ein Lorbeerblatt nehmen oder nur Dill.)

Küchenfertig vorbereiteter Barsch, noch mit Kopf und Gräten. Aquarell und Super5 in S&B Beta.

Küchenfertig vorbereiteter Barsch, noch mit Kopf und Flossen. Aquarell und Super5 in S&B Beta.

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