Sangerhäuser Jubiläumsrose

Seit ich mich etwas intensiver mit der Abbildung von Pflanzen beschäftige, hege ich den Plan, mal alle Rosen in meinem Garten zu porträtieren. Da die meisten auch fleißig und mehrfach blühen, verschiebe ich diese Porträtsitzungen meist zugunsten vorgeblich wichtigerer Vorhaben, bis es wieder unwiderruflich Winter ist. Außerdem sind richtige „botanische“Abbildungen eine zeitaufwändige Angelegenheit.

An der „Sängerhäuser Jubiläumsrose“ habe ich mich nun mit Feder und wenig Farbe versucht. Ganz gerecht werden die relativ groben Federstriche der pudrig-zarten Schönheit nicht … Die Dame mit dem etwas sperrigen Namen – daher auch unter „Cervia“ vermarktet – ist in meiner Sammlung der Farbtöne im sanft gelbrosa Spektrum eindeutig die mit den sanftesten Tönen – am schönsten kurz nach dem Aufblühen, wenn der Apricot-Ton noch deutlich ist.

Sängerhäuser Jubiläumsrose, Federzeichnung mit Wasserfarbe in S&B Zeta.

Sängerhäuser Jubiläumsrose, Federzeichnung mit Wasserfarbe in S&B Zeta.

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Die Hagebutten der Physikerin

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Hagebutten der Rosensorte „Marie Curie“, PITT Artist Pen und wasserlösliche Farbstifte

Wie kommt jemand dazu, eine lachsrosa romantische Rose „Marie Curie“ zu nennen? Vielleicht waren ja alle anderen bekannten Frauennamen schon vergeben … Wie dem auch sei, von den drei Rosen, die ich dieses Jahr auf mein neues Hofbeet gepflanzt habe, scheint sie die wüchigste und gesündeste zu sein, und dank des milden Winters finden sich sogar ein paar spät ausgereifte Hagebutten.