Orte

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Bahnhof Eisleben. Züge halten hier nur noch wenige.

 

Ich habe immer schon gern Orte gezeichnet. In gewisser Weise ist natürlich überall ein „Ort“, mir geht es hier um Plätze, an denen Menschen leben, städtische oder auch mal dörfliche Räume und immer wieder um die Gebäude, von denen diese Räume bestimmt werden, Gebäude, die etwas über die Bewohner und deren Geschichte erzählen. (Diese Bewohner sind auf meinen Bildern mangels zeichnerischer Fähigkeiten oft leider nur gedacht anwesend.)

Ich habe meine Bilder immer vor Ort begonnen, die Kamera als Erinnerungshilfe allerdings meist mit dabei gehabt. So halte ich es bis heute, und so passt dieser Teil meiner Bilder gut in das Konzept der „Urban-Sketching“-Bewegung, die in den letzten Jahren als Antwort auf die digitalen Bildermengen entstanden ist.

Urban Sketching bedeutet keineswegs, dass die Bilder unbedingt in einer großen Stadt entstanden sein müssen, der Begriff hat sich etabliert, weil die meisten „Sketcher“ in den Großstädten dieser Welt leben. „Sketch“ ist auch nicht unbedingt mit einer flüchtigen Skizze gleichzusetzen, manche Künstler stellen sehr detaillierte Werke aus – wichtig ist vor allem die Authentizität.

Auch wenn die Bewegung als Antwort auf die Zumutungen des Netzes entstanden ist – ohne Internet wäre sie nicht denkbar, stellen doch die meisten Künstler ihre Werke dort aus.

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